IG Gifft man een Viskeert up de heele Welt e.V.




. . . erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht! Passender hätte es kaum sein können, als der OBW-Chor TonArt aus Emden den bekannten hymnischen Rocksong der „Toten Hosen“ beim 3. Rendezvous der Chöre in Visquard anstimmte. Die ausgelassene Stimmung griff sofort auf Publikum und Mitwirkende über.
Dass dieses musikalische Fest überhaupt stattfinden konnte, war keineswegs selbstverständlich: Nur vier Monate zuvor hatte ein verheerender Brand das Jugend- und Kulturhaus zerstört - ein schwerer Schlag für die Dorfgemeinschaft. Doch die Interessengemeinschaft Visquard ließ sich nicht entmutigen. Mit viel Improvisationstalent und unermüdlichem Einsatz wurde die Veranstaltung direkt auf der Warf, dem historischen Hügel im Ortskern, organisiert.
Tatsächlich musste fast alles neu gedacht werden: Strom, Wasser, sanitäre Anlagen - Dinge, die man sonst für selbstverständlich hält, fehlten plötzlich komplett und zeitweise schien hinter jeder Lösung ein neues Problem aufzutauchen. Am Veranstaltungstag selbst drohte das Rendezvous noch an einer örtlich nicht kompatiblen mobilen Sanitäranlage zu scheitern. Erst durch die spontane Unterstützung der Kirchengemeinde, die ihre Anlagen zur Verfügung stellte, konnte Hans Schulz schließlich um 14:30 Uhr sichtlich erleichtert die Eröffnung verkünden.
Als echter "Publikumsliebling mit Heimvorteil“ eröffnete die Tanzgruppe Nordwind des Visquarder Rasensportvereins mit einer spritzigen Choreographie. Danach eroberten die Freepsumer Meersänger und der Bingumer Shanty-Chor die Bühne - mit Liedern, die von Wind, Wellen und Seefahrerromantik erzählten. Fun Fact: Shantys wurden ursprünglich als Arbeitslieder auf Segelschiffen gesungen, um das Ziehen der Segel oder das Hissen des Ankers im gleichen Rhythmus zu koordinieren.
Doch es blieb nicht nur maritim: Neben klassischen Seemannsliedern wurden auch Schlager vergangener Jahrzehnte neu interpretiert - eine musikalische Zeitreise, die zum Mitschunkeln und Mitsingen einlud.
Einen stimmungsvollen Kontrast setzte der Emder Happiness-Chor, der mit Gospelmusik im weitesten Sinne begeisterte. Chorleiter Peter Zimmermannverstand es meisterhaft, das Publikum einzubeziehen, sodaß schnell ein mitreißendes Gemeinschaftsgefühl entstand.
Chorleiter . . .
. . . Peter Zimmermann . . .
. . . animiert das Publikum!
Am späten Nachmittag klang dieser außergewöhnliche Konzertnachmittag mit vier Chören und einer Rhythmus-Tanzgruppe aus - ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Musik Menschen verbindet und auch nach schweren Rückschlägen neue Kraft schenken kann.
Radfahrer der 11. Krummhörner Kirchturmtour . . .
Die Interessengemeinschaft Visquarddankt allen helfenden Händen: der Freiwilligen Feuerwehr, der Kirchengemeinde, dem Rasensportverein, den unterstützenden Unternehmen und Geschäften, den engagierten Mitwirkenden und Mitgliedern– und natürlich dem Publikum! Nicht zu vergessen: ein herzliches Dankeschön an Petrus für das spätsommerliche Kaiserwetter, das dem Fest die perfekte Kulisse verlieh.
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